Es ist 3:40 Uhr.
Ich sitze hier und schreibe.
Manchmal habe ich Selbstzweifel.
Sie brodeln nicht, aber sie sind da.
Ich habe Angst zu versagen.
Was, wenn ich mich lächerlich mache?
Wenn all das, was ich erzähle, nichts mit Kunst zu tun hat?
Das frühe Aufstehen, der Verzicht auf Zucker, Brot, Alkohol, Fernsehen, Social Media –
manchmal frage ich mich, wofür eigentlich?
Was, wenn ich einfach nur ein verwirrter alter Mann bin,
der versucht, etwas zu erreichen, das längst zu spät scheint?
Aber dann erinnere ich mich.
Ich tue es für meine Kinder.
Ich tue es, weil ich an ihre Träume glaube.
Und weil ich ihnen zeigen will,
dass Disziplin und Glaube am Ende immer siegen.
Jeder kleine Erfolg wird gefeiert.
Jede Hürde genommen.
Und ja – manchmal zittere ich.
Manchmal plane ich und weiß nicht, ob es klappt.
Ich kann vielleicht nicht „perfekt“ singen.
Ich mache Fehler. Ich stolpere.
Aber ich gehe weiter.
Denn 67 Menschen haben bereits zugesagt,
dass sie zu meinem Konzert kommen.
67 Menschen, die hören und sehen wollen,
was Nicolas Lorenzo vorbereitet hat.
Und ganz ehrlich:
Egal, wie es läuft – ich bin dankbar.
Ich werde auf dieser Bühne stehen,
zitternd, lachend, vielleicht mit Tränen in den Augen.
Aber ich werde da sein.
Und ich werde teilen, was ich bin:
meine Liebe, meine Hoffnung, mein Leben.
Vielleicht ist das nicht perfekt.
Aber es ist echt.
Und vielleicht ist genau das,
was die Welt gerade braucht.
Ich bin dankbar.
Und ich weiß – am Ende wird es gut.
Vielleicht sogar spektakulär.
In Gottes Namen.
Amen.