Zwischen Traum und Alltag

Es ist 3:00 Uhr.
Ich sitze hier und kämpfe – mit Müdigkeit, mit Gedanken, mit mir selbst.

Ich will glauben.
Aber manchmal fühlt es sich schwer an, zwischen Pflicht und Sehnsucht, zwischen Arbeit und Musik.

Ich arbeite. Ich plane. Ich organisiere.
Calls, Bestellungen, Reporting, Mails.
Und doch spüre ich: da ist mehr.

In vier Wochen ist mein erstes Konzert.
Mein Herz ruft nach Bühne, nach Licht, nach Musik.
Aber mein Kopf bleibt in Zahlen, Terminen, Pflichten.
Manchmal frage ich mich, warum.
Warum fällt es mir so schwer, einfach loszugehen?

Vielleicht, weil ich mich nicht scheuen will, sicher zu sein.
Vielleicht, weil ich gelernt habe, dass man funktionieren muss, bevor man fliegen darf.
Aber tief in mir weiß ich:
Wenn ich über meinen Schatten springe – dann wird alles möglich.

Die Arbeit, die Aufgaben, die Mühen – sie sind keine Last.
Sie sind die Vorbereitung auf das, was kommen soll.
Das Leben prüft uns, bevor es uns beschenkt.

Und so arbeite ich weiter.
Nicht gegen meinen Traum, sondern für ihn.
Jede Aufgabe, jeder Schritt, jeder Tag – ein kleiner Beweis,
dass man beides leben kann: Traum und Alltag.