2:00 Uhr.
Ich hätte noch einmal schlafen können.
Vielleicht für eine Stunde, vielleicht für zwei.
Aber dann fehlt mir die Zeit, die ich für meinen Traum brauche.
Mein Traum entsteht in diesen frühen Stunden.
In der Zeit, in der andere träumen, baue ich an meinem eigenen Traum weiter.
Hier ist es still.
Hier bin ich allein.
Ich, mein Weg, mein Glaube.
Volle Konzentration auf das, was mir etwas bedeutet.
Gestern erzählte ich ein paar Eltern am Fußballplatz von meinen Routinen.
Sie waren irritiert.
Kein TV.
Kein Zucker.
Kein Brot.
Früh schlafen.
Um 3 Uhr aufstehen.
Ich glaube, sie konnten sich das nicht vorstellen.
Und vielleicht habe ich zu viel gesprochen.
Vielleicht war es zu viel EGO in meinem Ton.
Wenn ich begeistert bin, spreche ich ohne Punkt und Komma.
Daran erkennt man mich.
Und manchmal benehme ich mich dabei wie ein Elefant im Porzellanladen.
Unser Ego sucht Bestätigung.
Es möchte geliebt werden.
Es möchte wichtig sein.
Doch nichts davon spielt am Ende eine Rolle.
Weder Wahrheit noch Lüge.
Weder Tatsache noch Bedeutung.
Vielleicht ist nichts wirklich wichtig —
und doch ist jedes kleine Detail ein Teil von Vollkommenheit.
Ich gehe diesen Weg.
Und Gott weiß, warum.
Und wofür.
AMEN