Warum ich morgens um drei aufstehe

Ich stand heute wieder um drei Uhr auf.
Ich brauche keinen Wecker mehr.
Meine innere Uhr funktioniert.

Gestern fragte mich ein Freund, warum ich das mache.
Ob es nicht besser wäre, meine Projekte am Nachmittag zu erledigen –
nach Arbeit, nach Pflichten, nach dem „normalen“ Tag.

Ich sagte nein.
Genau deshalb stehe ich jetzt so früh auf.

Am Morgen stelle ich mich an erste Stelle.
Mein Traum.
Mein Projekt.
Meine Aufgabe.

Jeden Morgen gebe ich meine höchste Energie dorthin,
wo mein Herz etwas aufbauen will.
Mein Geist ist frei – und alles fließt.

Das macht den Unterschied.

Wir verändern Dinge zuerst geistig
und dann materiell.
Deshalb wird die Zeit zeigen,
dass ich richtig liege.
So Gott will.

Er fragte weiter:
„Aber du brauchst doch Schlaf?“

Natürlich brauche ich Schlaf.
Wie jeder andere auch.
Ich gehe zwischen 20:00 und 21:00 Uhr ins Bett.
Manchmal mache ich eine Siesta.
Ich fühle mich gut.
Klar.
Präsent.

Was ich nicht mehr habe, ist TV.
Seit über einem Jahr.
Diese Stunden wurden wertvoll.
Zu wertvoll, um sie herzugeben.

Heute arbeite ich morgens an mir
und an meiner Aufgabe.

Der Morgen gehört niemandem –
außer mir.
Hier entstehen Wahrheit, Richtung, Frieden.
Hier wird entschieden, wer ich heute sein will –
als Vater, als Sohn, als Mensch.

Und wenn die Nacht langsam vergeht
und der Tag noch schweigt,
weiß ich:

Ich gehe meinen Weg.
Ich bin geführt.
Ich bin wach.

AMEN.

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