Heute Nacht zeigte die Uhr wieder 3:40 Uhr.
Es ist nicht so, dass ich weniger schlafe – ich schlafe bewusster.
Ich gehe früh ins Bett, lese ein gutes Buch, und wenn ich zur Ruhe komme, bin ich dankbar.
Doch in dieser Nacht war etwas anders.
Ich wurde wach, mitten in der Stille, und spürte, wie etwas in mir arbeitete.
Ich konnte nicht mehr schlafen – also stand ich auf, nahm meinen Stift, setzte mich an den Tisch und begann zu schreiben.
Diese frühen Stunden gehören mir.
Hier entsteht Klarheit.
Hier formt sich Richtung.
Ich bereite mich auf den kommenden Tag vor – nicht im Stress, sondern in Dankbarkeit und Frieden.
Die Tage vergehen wie im Flug, und doch sind sie so voller Leben.
Da entfaltet sich etwas in mir.
Alles, was ich aktuell tue, tue ich mit Überzeugung, Energie, Liebe und Leidenschaft.
Dieses frühe Aufstehen ist längst mehr als Routine geworden.
Es ist ein Bekenntnis zu meinem Traum – und zu meinem Lebensprojekt.
Ich verschiebe nichts mehr.
Ich stelle meinen Traum an die erste Stelle, noch vor all den Dingen, die mich ablenken oder müde machen.
Diese stillen Morgenstunden sind vielleicht das Wertvollste, was mir je geschenkt wurde.
Hier fühle ich Gottes Führung, hier finde ich Frieden – und mein echtes Warum.
Ich bin dankbar für alles, was sich entfaltet:
Für die Menschen, die mir begegnet sind.
Für meine Kinder, die mir die Augen geöffnet haben.
Und für dieses Leben, das mich lehrt, was Liebe wirklich bedeutet.
Danke, Gott, für Deine Gnade.
Amen.