3:10 Uhr.
Die Welt schläft.
Ich sitze hier – voller Hunger, aber auch voller Leben.
Etwas wächst in mir.
Etwas Großes.
Ich arbeite an der Verwirklichung meines Traumes.
Und während ich diesen Traum verwirkliche, spüre ich Glück.
Kein lautes Glück.
Ein leises, echtes – das, das bleibt.
Es ist nicht einfach.
Und die Maßstäbe sind groß.
Doch Größe bedeutet nicht Zahlen, nicht Masse,
sondern Energie.
Bündelung.
Fokus.
Ich habe es mir so sehr gewünscht:
Sänger zu sein.
Aber früher war es nur ein Wunsch.
Heute ist es definiert.
Heute ist es klar.
Ich will auf die Bühne.
Ich will singen.
Ich will Menschen berühren.
Ich will die Botschaft verkünden –
die Botschaft der Liebe, des Glaubens, des Glücks.
Die Botschaft, dass alles möglich ist,
wenn wir bereit sind, den Weg zu gehen.
Wenn wir unsere Augen öffnen.
Und unser Herz.
Und handeln.
Ich danke Gott für diese Erkenntnis.
Denn sie ist nicht selbstverständlich.
Sie ist Gnade.
Vielleicht ist das meine Aufgabe –
anderen die Augen zu öffnen.
Zu zeigen, dass das Leben,
unsere Erde,
unsere Seele –
göttlicher sind, als wir glauben.
Wir müssen nur bereit sein.
Bereit zu lieben.
Bereit zu glauben.
Bereit zu handeln.
Amen.