Die stillen Morgen nach dem Applaus

Sonntag.
Vier Uhr morgens.

Ein Tag nach dem Konzert.
Langsam beginnt die Akklimatisierung.
Zurück in meine täglichen Routinen.
Zu den Entscheidungen, die mich hierhergebracht haben.

Routinen sind kein Käfig.
Sie sind die Brücke zu meinem Traum.

Mein Körper ist heute müde.
Vielleicht gönne ich mir später eine Siesta.
Aber jetzt ist Zeit, klar zu werden.

Diese Morgenstunden sind besonders.
Es sind die Stunden, die wirklich etwas verändern.
Nicht laut.
Nicht sichtbar.
Aber tief.

In diesen Stunden entstehen Ideen.
Konzepte.
Gedanken für meinen Weg.

Wenn draußen noch Stille herrscht,
habe ich die Ruhe
und die Zeit,
mich wieder auszurichten.

Nicht auf den Applaus.
Nicht auf das Außen.

Sondern auf das,
was bleibt,
wenn alles ruhig wird.

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