Der Weg zurück zu den einfachen Fragen

2 Uhr. Ich erwarte nichts. Ich gebe alles Intuition.
In solchen Momenten denke ich nicht viel nach. Ich handle.
Ich packe an, was angepackt werden muss.

Oft sind es viele Dinge.
Unordnungen im Außen.
Unordnungen im Innen.
Doch je mehr es wird, desto wichtiger wird ein Fokus –
überzeugt, Tag für Tag.
Stunde für Stunde.
Schritt für Schritt.

Handlungen verwandeln Gedanken in Materie.
So wird alles möglich.

Und trotzdem:
Wir müssen die richtigen Handlungen wählen.
Nicht den Lärm.
Nicht den Trott.
Nicht das Bedeutungslose.

Viel wichtiger ist die echte Frage:

Was will ich wirklich?
Was ist meine Aufgabe?

Und ich rede nicht von großen Dingen.
Nicht von Weltbewegendem.
Ich rede von den einfachen Fragen.

Was ist meine Aufgabe als Vater?
Als Sohn?
Als Ehemann?
Als Bruder?
Als Freund?
Und – am Ende – als ich?

Der erste und der letzte Atemzug gehören nur mir.
Dazwischen liegt das Leben.
Was habe ich gelernt?
Worin bin ich besser geworden?
Welche Erkenntnisse hatte ich?

Oft verlieren wir das Wesentliche im Alltagsrauschen.
In Informationen, die wichtig wirken –
aber nicht relevant sind
für die Antworten auf genau diese Fragen.

Denke nach.
Atme.
Liebe.
Sei glücklich, dankbar und frei.

AMEN

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.