Begegnungen, Zeichen und die letzten Schritte

Dienstag, 4:30 Uhr.
Nur noch wenige Tage bis zu meinem Konzert.
Es brodelt in mir.
Ich lese Zeichen.
Ich wachse – und ich stehe zu dem Menschen, der ich bin.

Mein Gewicht ist jetzt unter 80 Kilo.
Noch zwei Kilo bis zum Konzert.
Gesundes Abnehmen, bewusst essen, verzichten.
Vor einem Jahr startete ich mit 93,5 Kilo.

Doch es geht nicht um Gewicht.
Es geht um Transformation.
Um die Verwandlung in meine beste Version.

Körper und Geist gehören zusammen.
Echte Veränderung entsteht nur, wenn beides wächst.
Der Körper ist für den Geist – und andersherum.

In diesen Tagen passieren kleine Wunder.
Ich lese Zeichen überall.
Mal ist es ein Lamborghini an der Tankstelle.
Mal ein Rolls Royce auf der Autobahn.
Mal eine Nachricht eines Freundes.
Und dann eine Begegnung mit den Betreibern einer renommierten Eventagentur auf der Autobahn.
Kurz darauf kommt die erste offizielle Buchung durch ein bekanntes Unternehmen.

Diese Begegnungen bestätigen meine letzten Schritte.
Sie zeigen mir, dass ich im Flow-State bin.
Ich folge meinem Weg.
Gott kennt den Weg – ich gehe ihn.

Manchmal zeigt dir ein Mensch, wer du wirklich bist.
Und auch, wen du anziehst.

Gestern habe ich die Zusammenarbeit mit einem Freund beendet.
Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn liebe und respektiere,
dass er ein Teil meiner Vergangenheit ist
und ein Mensch, den ich schätze –
aber dass eine Zusammenarbeit in dieser Form nicht mehr möglich ist,
weil wir unterschiedlich fühlen, denken und handeln.

Und er hat es verstanden.
Er hat gespürt, dass auch er zum Teil so fühlte.
Er hat reflektiert.
Wir bleiben Freunde, Unterstützer, Menschen, die sich gegenseitig tragen.
Aber manchmal müssen Dinge ausgesprochen werden –
auch wenn sie schmerzen,
auch wenn man Angst hat, dass die eigene Wahrheit den anderen verletzen könnte.

Doch der Schutz und die Wahrheit des eigenen Geistes
ist unumgänglich für Befreiung.
Für Wachstum.
Für das, was in uns steckt.

In der Arbeit ziehen wir in verschiedene Richtungen.
Deshalb haben wir die Zusammenarbeit beendet –
so sehr wir uns mögen, schätzen und die Werke des anderen respektieren.

Das ist echte Freundschaft.
Das sind die Aussprachen,
die unser Ich und unsere Seele brauchen.

Zu sich selbst zu stehen sollte so natürlich sein wie Atmen.
Doch es ist ein Wachstum, ein Turm, den ich bewusst bauen will.
Und genau mit diesem Turm der Wahrheit gehe ich weiter.

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