Wenn der Geist zu Materie wird

03:30 Uhr.
Mein Körper war müde, doch mein Geist war hellwach.
Es lag nicht an zu viel Belastung.
Es lag am fehlenden Schlaf.

Mittags trinke ich einen Kaffee.
Und er raubt mir die Siesta,
die ich seit meiner Kindheit in Spanien gelernt habe.

Doch wie sollte ich es sonst lösen?
Die Morgenstunden sind meine größte Erkenntniszeit.
Und mein größtes Geschenk
an mich selbst.

Ich hatte schon oft davon gehört.

Zum ersten Mal versuchte ich es vor drei Jahren.
Ich hörte wieder auf.
Dann vor einem Jahr begann ich erneut.
Doch es fühlte sich nicht richtig an.

Erst vor ein paar Wochen
geschah etwas Entscheidendes.

Ich begann ernsthaft an meinem Traum zu arbeiten.
Homepage.
Texte.
Visionen.
Events.
Recherchen.
Angebote.

All die Dinge,
für die ich sonst nie Zeit hatte –
plötzlich bekamen sie Raum.
Plötzlich bekamen sie Bedeutung.
Und ich bekam Fokus,
wie ich ihn noch nie kannte.

@lladosfitness nennt es in seinen Videos Flow State –
für mich klang das lange Zeit spirituell.
Und vielleicht ist es das auch.

Denn wenn du beginnst,
täglich in unendlichen Kleinstschritten
dein Inneres nach außen zu holen,
dann passiert etwas.

Du vertiefst dich.
Du wirst eins mit deiner Vision.
Und plötzlich machst du Quantensprünge
in einer Sache,
in der du gestern noch Anfänger warst.

Der Weg öffnet sich.
Unmögliches wird möglich.
Und das Unsichtbare
wird sichtbar.

Genau das spüre ich jetzt.
Tag für Tag.
Es sind Wunder,
die ich nicht nur sehe,
sondern fühle.

Dies ist der Moment,
in dem Geist zu Materie wird.

In Gottes Namen.