Warum ich jeden Morgen um vier aufstehe

Mein Körper war müde, doch mein Geist hellwach.
Manche fragen mich, wie ich es schaffe, so früh aufzustehen. Die Antwort ist einfach: Ich stehe einfach auf.

Ich schlafe sechs Stunden – manchmal etwas mehr, manchmal weniger – aber ich stehe auf.
Könnte ich länger schlafen? Sicherlich. Manchmal tue ich es auch. Aber meistens ist der Morgen mein Geschenk an mich selbst.

Am frühen Tag liegt eine Stille, die man sonst nirgendwo findet.
Kein Lärm, keine Ablenkung, keine Anforderungen von außen.
Nur ich, meine Gedanken, mein Traum.

Ich nutze diese Zeit, um zu schreiben, zu planen, zu fühlen.
Um mich zu erinnern, wer ich bin, und wohin ich gehe.
Um meine Vision zu formen, noch bevor der Tag sie mit seinen Aufgaben verschluckt.

Seit etwa einem Jahr lebe ich diese Routine – fast täglich.
Viele fragen, ob ich das auch am Wochenende tue.
Ja. Fast immer.

Denn der Morgen ist für mich die wertvollste Zeit des Tages.
Die Zeit, in der ich zu hundert Prozent ich selbst bin.
In der nur ich und mein Traum zählen.

Inzwischen wird dieser Traum Wirklichkeit.
Die ersten Auftritte stehen fest, weitere folgen.
Und jedes neue Kapitel beginnt hier – im Morgengrauen, wenn die Welt noch schläft.

Abends verzichte ich auf Fernsehen, Social Media und Lärm.
Nicht aus Strenge, sondern aus Klarheit.
Denn am Ende entscheidest du dich immer:
Lebst du dein eigenes Leben – oder das Leben der anderen?