Das ganze Leben war Vorbereitung
Es war früh am Morgen.
Ich war müde.
Die letzten Wochen hatten Kraft gekostet – Arbeit, Traum, Familie, Leben.
Doch etwas in mir sagte:
Steh auf.
Also stand ich auf.
Ich setzte mich hin und begann zu schreiben, während sich mein Traum vor meinen Augen formte.
Am Anfang war es nur eine Idee.
Jetzt werden daraus echte Termine.
Feste Tage.
Orte, an denen mein Traum Wirklichkeit wird.
Ich werde stehen und singen.
Ich werde Menschen unterhalten.
Inspiration schenken.
Meine Geschichte erzählen.
Ich hätte mir manchmal mehr Zeit für die Vorbereitung gewünscht.
Aber die Wahrheit ist:
Das ganze Leben war Vorbereitung.
Jeder Schritt.
Jeder Zweifel.
Jede Freude.
Alles hat mich hierhin getragen.
Es spielt keine Rolle, wie perfekt etwas wirkt.
Es spielt keine Rolle, welche Rolle wir vor anderen spielen.
Das Wichtigste ist die Intention.
Das Herz.
Das Warum.
Was wollen wir berühren?
Was wollen wir in den Menschen wecken?
Und wie sehr sind wir bereit, dafür sichtbar zu werden?
Wir müssen nicht alle erreichen.
Manchmal reicht ein einziger Mensch.
Ein einziger Moment.
Eine einzige Berührung.
Es geht nicht um Ego.
Es geht um Bestimmung.
Um Erfüllung.
Um den Mut, der eigenen inneren Stimme zu folgen.
Ich habe jetzt zwei feste Konzerttermine.
Wahrscheinlich kommt bald ein dritter.
Und mit jedem Schritt wächst die Form meines Traums.
Im Januar beginnt ein neues Kapitel.
Neue Ideen.
Neue Räume.
Neue Menschen.
Und ehe man sich versieht, steht man dort, wo man immer sein wollte:
In seinem Traumleben.
So Gott will.
Amen.