Zwischen Dunkelheit und Morgengrauen – Warum ich um 5 Uhr schreibe

Ich bin heute um 5 : 25 Uhr aufgestanden – nicht früher als sonst, aber mit deutlich weniger Schlaf. Normalerweise gehe ich zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett, damit ich meine sechs Stunden Ruhe bekomme. Doch gestern war anders.

Nach dem Fußballspiel meines Sohnes und einem langen Arbeitstag habe ich mir am Nachmittag eine Siesta gegönnt – länger als geplant, aber sie gab mir neue Energie.
Diese Energie habe ich genutzt, um weiter an meinem Programm zu arbeiten.
Ich war im Flow, vertieft, fokussiert – und so wurde es spät.
Erst gegen ein Uhr bin ich schlafen gegangen.

Heute früh wäre ich am liebsten liegen geblieben. Doch es gibt so viel zu tun – und alles fühlt sich wichtiger an, als einfach weiterzuschlafen. Die frühen Morgenstunden sind für mich ein Raum der Klarheit. Keine E-Mails, keine Nachrichten, keine Stimmen – nur ich, ein Notizblock und ein Gedanke.

Ich schreibe, um mich zu sortieren. Um mich zu erinnern, wofür ich all das mache.
Manchmal lese ich, manchmal plane ich. Heute schreibe ich einfach – und halte fest, dass auch Müdigkeit Teil des Weges ist, wenn man etwas erschaffen will, das echt ist.

Später werde ich vielleicht etwas lesen – „Reporting & Storyflow“ – und wenn mein Sohn aufwacht, fahren wir gemeinsam auf den Fußballplatz. Danach will ich mit meiner Frau und meiner Tochter etwas unternehmen, vielleicht singen, vielleicht einfach nur dankbar sein.

Diese frühen Stunden erinnern mich daran, dass Träume nicht in der Nacht wachsen – sondern in der Stille, bevor der Tag beginnt.

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